"Mit der Fotografie verhält es sich wie mit den anderen Künsten auch: Sie bildet die Wirklichkeit nicht ab, sondern bildet sie neu - auf Grundlage des real Gegebenen"  Gülay Keskin

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Schon als junger Mann habe ich mit einer Canon AE1 und später mit der Minolta XD7 fotografiert. Nach einer langen Pause bin ich vor Jahren wieder zur "richtigen" Fotografie zurückgekehrt - diesmal digital.

Durch die Fotografie habe ich das Sehen gelernt. Für mich sind das Sehen, das Aufnehmen und das Bearbeiten drei separate Prozesse in der Fotografie, die alle ihren je eigenen Wert und Bedeutung für mich haben. Im Idealfall kann ich sie alle zusammenführen und zu einem Bild verdichten.

Da ich ein ausgesprochener Stadtmensch bin, interessiere ich mich sehr für Städte- und Architekturfotografie. Schwerpunktmäßig spielt moderne Architektur die größte Rolle. Gebäude, Stadtlandschaften, Dachlandschaften, Kuppeln, Treppenhäuser, Details, auf das Notwendigste reduziert, fotografiere ich am liebsten.

Vor allem die Blauen Stunde übt eine große Faszination auf mich aus. Sie verwandelt Städte und Gebäude in eine Welt aus Lichtern, Formen, Farben und Kontrasten, die man tagsüber nicht einmal erahnt.

Aber auch andere Felder der Fotografie wie Landschafts- oder Naturfotografie nehme ich immer wieder auf. Als regelmäßiger Besucher in Musik-Clubs versuche ich mich auch in der Konzertfotografie.